Um den Klimawandel zu bekämpfen, ist es das vorwiegende Ziel der Politik, die vom Menschen verursachte Freisetzung von Treibhausgasen zu reduzieren. Treibhausgase können einen natürlichen und einen vom Menschen hervorgerufenen Ursprung haben. Über die Notwendigkeit, die Treibhausgase zu reduzieren, besteht bereits seit über zwanzig Jahren Einigung. Als eines der zentralen politischen Instrumente zur Senkung von Treibhausgasemissionen hat sich mittlerweile der Emissionshandel etabliert. Dieser ist auch Bestandteil des Flugverkehrs.

In den letzten Jahrzehnten hat man sich immer mehr mit dem von Menschen ausgelösten Klimawandel beschäftigt. Klimawandel ist inzwischen eines der wichtigen Themen auf globaler Bühne. Längst ist bekannt, was zum Klimawandel führt. Zum Beispiel sorgt das Verbrennen fossiler Stoffe und der dadurch bedingte Ausstoß von CO2 zu immer mehr Treibhausgasen. Inzwischen hat man bereits den Ausbau erneuerbarer Energien gefördert als wichtiges Instrument für die Verringerung des CO2-Ausstoßes. Erneuerbare Energien sind weitestgehend CO2-neutral und als Energieform eine Zukunftsenergie, die auf Nachhaltigkeit setzt. Wenn der vom Menschen ausgelöste Ausstoß der Treibhausgase reduziert werden kann, dann lassen sich weltweite Klimaziele erreichen. Mit dem globalen Emissionshandel hat man ein Ziel erreicht, die Freisetzung von Treibhausgasen zu reglementieren und langfristig zu verringern. Der Handel mit Emissionsrechten ist wesentlicher Bestandteil des Kyoto-Protokolls und trägt wesentlich bei zum Erreichen internationaler Emissionsrechte. Es gibt inzwischen verschiedenste Systeme zum Emissionshandel, um klimaschädliche Gase weltweit zu reduzieren.

Wie funktioniert der Emissionshandel?

Der Emissionshandel ist die Verbindung zwischen Marktwirtschaft und Klimapolitik. Er hat zum Ziel, den Ausstoß klimaschädlicher Gase zu reduzieren und damit auch die volkswirtschaftlichen Gesamtkosten zu reduzieren. Es ist meistens der Staat, der die Höchstgrenze für den Ausstoß von Klimagasen festlegt. Hierbei werden eine räumliche und eine zeitliche Grenze festgelegt. Die beteiligten Wirtschaftssubjekte erwerben hierbei Berechtigungsscheine, mit denen sie bei ihrer Wirtschaftstätigkeit eine bestimmte Menge an CO2 ausstoßen können. Die Wirtschaftssubjekte werden dabei auch verpflichtet, den CO2 Ausstoß langfristig zu verringern.